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53 % weniger Alzheimer-Risiko durch die MIND-Diät?

Etwa 25 Millionen Menschen weltweit sind derzeit an Alzheimer erkrankt. Jedes Jahr werden 1,4 Millionen neue Alzheimer-Fälle diagnostiziert. Ändert sich an dieser Rate nichts, könnten 2020 bereits 42 Millionen Menschen betroffen sein. Frauen erkranken besonders häufig: Von 25 Alzheimer-Erkrankungen entfallen 15 auf das weibliche Geschlecht. Es gibt leider immer noch keine Medikamente, die den kognitiven Verfall bremsen oder gar aufhalten könnten. Die MIND-Diät allerdings soll das Demenzrisiko um ganze 53 % verringern! Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

Was ist die MIND-Diät?

Die MIND-Diät verbindet das Beste der mediterranen Ernährung mit der DASH-Diät. Sie erscheint weniger streng als eine strikte mediterrane Ernährungsweise, welche den täglichen Verzehr von Fisch und drei bis vier Portionen Früchten und Gemüse vorschreibt. Sie ist auch weniger rigoros als die DASH-Diät, welche für Menschen mit Bluthochdruck entwickelt wurde und gesättigte Fette, Zucker und Salz verbietet.

Wie funktioniert die MIND-Diät?

Die MIND-Diät unterteilt alles Lebensmittel in zwei große Gruppen. Die erste Gruppe umfasst 10 Nahrungsmittel die als „gut für die Gehirngesundheit“ gelten: grünes Blattgemüse, anderes Gemüse, Nüsse, Beeren, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Fisch, Geflügel, Olivenöl und Wein. Unter die zweite Gruppe fallen 5 Lebensmittel, welche als „ungesund und schlecht für das Gehirn“ gelten: fettes Fleisch, Gebäck und Süßigkeiten, Butter und Margarine, Käse, frittierte Speisen und Fast Food.

Die Lebensmittel der ersten Gruppe sind natürlich zu bevorzugen, allerdings in unterschiedlichen Anteilen. Nüsse, Vollkornprodukte (brauner, schwarzer und Wildreis, Hafer, Buchweizen, Quinoa, Mohrenhirse), grünes Blattgemüse (Spinat, Rucola, Kresse, Grünkohl-, Senf- und Rübenblätter) sowie ein Glas Rotwein können jeden Tag auf dem Ernährungsplan stehen. Geflügel, Fisch und Beeren (Heidel- und Erdbeeren) sollten nur zweimal wöchentlich gegessen werden. Zudem soll die Verwendung von Butter auf einen Esslöffel pro Tag reduziert werden. Käse, fettes Fleisch und Fast Food ist erlaubt – allerdings nur mit Zurückhaltung, sprich weniger als 1 mal pro Woche.

Was bringt die MIND-Diät tatsächlich?

Forscher haben die Ernährungsgewohnheiten von 923 männlichen und weiblichen Teilnehmern zwischen 58 und 98 Jahren über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren beobachtet. Sie stellten fest, dass die Senioren, die die MIND-Diät streng befolgten, ein um 53 % geringeres Alzheimer-Risiko aufwiesen. Um von der schützenden Wirkung zu profitieren, muss man jedoch kein „Musterschüler“ sein: Selbst jene Teilnehmer, welche die Diät nur mit mittelmäßiger Konsequenz einhielten, hatten ein um 35 % niedrigeres Risiko.

Wie könnte ein typischer Speiseplan zum Schutz vor Alzheimer aussehen?

Ältere Menschen, die ihr Gedächtnis und ihre intellektuellen Fähigkeiten bewahren möchten, sollten sich so oder so ähnlich ernähren:

Frühstück:

  • 1 Tasse Grüntee ohne Milch und ohne Zucker
  • 1 Scheibe Vollkornbrot
  • 1 Schale Haferflocken oder andere Vollkornflocken
  • 1 Naturjoghurt mit Honig

Mittagessen:

  • 1 Teller Salat mit grünem Gemüse und Olivenöl
  • 1 Kabeljaufilet mit Ratatouille
  • 1 Schale brauner Reis oder Quinoa
  • 1 Scheibe Vollkornbrot

Snack:

  • 1 Handvoll Nüsse
  • 1 Schale frische Heidelbeeren

Abendessen:

  • 1 Teller Kressesuppe
  • 1 Schale Buchweizen
  • 1 Teller Kopfsalat mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, geriebenen Nüssen und gewürfeltem Emmentaler
  • 1 Glas Rotwein

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Referenz:

 

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