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Cellulite loswerden: Geht das überhaupt?

Celluite bzw. Orangenhaut ist für viele Frauen ein Problem

Was ist Cellulite?

Cellulite ist eine chronische Entzündung des Unterhautgewebes. Sie verursacht eine Verformung der Haut, die besonders an den Schenkeln, dem Po und dem Bauch sichtbar ist. Diese Verformung wird häufig auch Orangenhaut genannt und stellt für viele Frauen ein ernstzunehmendes Problem dar. Wie kann man bzw. frau Cellulite loswerden? Gibt es überhaupt Abhilfe? Lesen Sie mehr!

Was begünstigt das Auftreten von Cellulite?

Es gilt als erwiesen, dass bestimmte Faktoren das Auftreten von Cellulite beeinflussen:

  • eine Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren und Einfachzucker ist
  • mangelnde körperliche Betätigung
  • schlechte Durchblutung
  • Überschuss an weiblichen Hormonen (Östrogenen)

Ein Überschuss an Östrogenen fördert die Speicherung von Fett am Po, den Schenkeln und den Armen und begünstigt das Auftreten von Wassereinlagerungen. Aus diesem Grund verschlimmert sich Cellulite häufig in Folge einer Schwangerschaft, der längerfristigen Einwirkung von sogenannten Xenoöstrogenen (Pestizide, Insektizide, Wachse, Klebstoffe, Sprühdosen, Plastikverpackungen) oder aufgrund einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.

Warum sieht man Cellulite bei Frauen besser als bei Männern?

Der unschöne Anblick von Cellulite ist auf die übermäßige Ansammlung von Fett in den Fettläppchen, den kleinen Taschen der tiefsten Hautschicht, zurückzuführen. Bei Frauen sind diese Fettkammern senkrecht zur Hautoberfläche ausgerichtet. Wenn sie sich mit Fett füllen, drücken Sie Haut nach oben und erzeugen ein Wellenmuster. Bei Männern hingegen sind die Fettläppchen schräg zur Haut ausgerichtet, wodurch sie an der Hautoberfläche weniger gut sichtbar sind.

Cellulite loswerden: Gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die wirksamer sind als gewöhnliche Anti-Cellulite-Cremes?

Konjugierte Linolsäure, besser unter der englischen Abkürzung CLA bekannt, ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, deren Wirksamkeit erwiesen ist (1). Der Verzehr einer Mischung aus koffeinreichen Pflanzen (Guarana, Grüntee) und eines Nahrungsergänzungsmittels mit CLA über einen Zeitraum von 60 Tagen in einer Dosis von 3,2 bis 7 g/Tag verringert Orangenhaut bei 75 % der Frauen (2). CLA hemmt die Bildung neuer Fettzellen und verringert gleichzeitig das Hungergefühl. Zudem verstärkt es die Aktivität von Enzymen, die für die Fettverbrennung verantwortlich sind (3). Konjugierte Linolsäure scheint den Anteil an Fettmasse in der Unterhaut zu reduzieren, und zwar unabhängig von körperlicher Betätigung (4). CLA ist besonders bei adipöser Cellulite nützlich und wirkt unterstützend auf Anti-Cellulite-Behandlungen in Schönheitsinstituten.

CLA kann nicht selbst vom menschlichen Körper produziert werden. Deswegen ist es von Bedeutung, dass es dem Organismus über die tägliche Ernährung zugeführt wird. Konjugierte Linolsäure ist in Pflanzenölen (Distelöl, Sonnenblumenöl), im Fleisch von Wiederkäuern (Rinder, Schafe, Ziegen) sowie in Milchprodukten, besonders in reifem Käse, enthalten. Darüber hinaus produzieren bestimmte nützliche Bakterien wie Lactobacillus (Lactobacillus gasseri, L. plantarum) konjugierte Linolsäure in erheblichen Mengen und helfen auf diese Weise, Cellulite loszuwerden.

Aroniasaft wird besonders für die Behandlung von ödematöser Cellulite (mit Wassereinlagerung) empfohlen. Der regelmäßige Genuss von Aroniasaft in einer Dosis von 100 ml/Tag verringert das Unterhautfettgewebe innerhalb von 90 Tagen um 1,9 cm (5). Ödeme bilden sich bei 55,2 % der Frauen zurück.

DIM bzw. Diindolylmethan, wissenschaftlich 3,3′-Diindolylmethan genannt, ist ein Molekül, welches auf natürliche Weise in Brokkoli und Rosenkohl vorkommt. DIM hilft der Leber, den Überschuss an Östrogenen zu neutralisieren und abzubauen, was einen positiven Einfluss auf die trockene Körpermasse ausübt. Die antiöstrogene Wirkung von DIM verringert die Ansammlung von überschüssigem Fett an den Hüften, dem Po und den Schenkeln, insbesondere bei Frauen in der Postmenopause (6).

Referenzen:

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