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Einschlafprobleme: Was tun?

Einschlafprobleme kennt jeder: Man geht müde ins Bett, schließt die Augen und ist eigentlich bereit ins Land der Träume einzutauchen. Aber es funktioniert einfach nicht, weshalb man sich unruhig von einer Seite zur anderen dreht. Vielleicht schaltet man auch nochmal den Fernseher an und greift nach einem Buch, in der Hoffnung, dass die Augen bald von allein zufallen und man am Morgen wieder munter aufwacht. Mit Einschlafproblemen hat fast jeder von uns ab und zu mal zu kämpfen.

Aber was sind überhaupt die Ursachen für diese Schwierigkeiten? Wir haben hier für dich ein Paar Ursachen und Tipps zum besseren Einschlafen zusammengestellt.

Ursachen für Einschlafstörungen

Äußere Einflüsse

  • Licht wie zum Beispiel die Straßenlaterne vor dem Schlafzimmerfenster oder nicht ausreichende Abdunkelung
  • Lärm wie das Schnarchen des Partners oder das Ticken einer Uhr
  • Eine zu warme Zimmertemperatur
  • Alkohol erleichtert zwar das Einschlafen, kann aber zu Durchschlafstörungen führen
  • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee oder Cola
  • Medikamente wie bestimmte Antidepressiva, Schilddrüsenhormone oder Betablocker

Innere Einflüsse

  • Aufregung und Stress im Rahmen von bevorstehenden Ereignissen wie Prüfungen, eine Reise oder Operation
  • Besondere Belastungen wie ein Jobwechsel, Todesfall, eine Scheidung und Arbeitslosigkeit
  • Berufliche oder private Konflikte
  • Nächtliches Wälzen von Problemen
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen
  • Lebensalter, da bei fortschreitendem Alter die Produktion des Schlafhormons Melatonin abnimmt, sodass ältere Menschen häufig unter Schlafstörungen leiden
  • Genetische Vorbelastungen

Tipps, um künftig Einschlafprobleme zu lindern
Gestalte dein Schlafzimmer einladend

Im Schlafzimmer kann man alles verstecken, was der Besuch nicht sehen soll? Das Schlafzimmer ist im Grunde genommen ein Bügelzimmer? Falsch! Eine möglichst minimalistische und ruhige Schlafumgebung empfiehlt nicht nur die Feng Shui Lehre. Eventuell musst du dich ein wenig zum Umräumen und Ausmisten zwingen, aber ein Schlafzimmer ohne klobige Schränke und große Wäscheberge bewirkt Wunder. Setze vor allem auf sparsame Dekoration und dezente Farben. Auch Lampen sollten passend sein: Warmes, nicht zu grelles Licht beruhigt und eine Jalousie hält störende Helligkeit von draußen fern.

Erzwinge deinen Schlaf nicht


Einschlafprobleme sind meistens eine reine Kopfsache. Gedanken wie „Ich muss endlich einschlafen“ erhöhen den Druck. Wenn du nach 15 Minuten im Bett noch nicht eingeschlafen bist, mache das Licht wieder an und tu was möglichst Eintöniges. Wäsche zusammenlegen, Geschirr spülen oder lesen bis man müde wird sind beliebte Strategien.

Medizinische Mittel gegen Schlaflosigkeit

Achtung: Der Griff zur Schlaftablette sollte nicht der erste Schritt sein. Selbst milde Schlafmittel sollten nur über einen kurzen Zeitraum hinweg eingenommen werden. In Prüfungsphasen oder ähnlichem ist eine Schlaftablette erlaubt. Allerdings sind diese Mittel suchterzeugend und belastet den Körper. Schlafmittel, wie L-Tryptophan, kannst du jedoch auch längere Zeit einnehmen.

Besser Einschlafen mit Wellness und Sport

Wer häufig und vor allem regelmäßig Sport macht, schläft besser. Allerdings solltest du ein anstrengendes Training nicht direkt vor dem Einschlafen beginnen. Es muss allerdings nicht immer Joggen oder Hanteltraining sein. Auch Yoga und Pilates eignen sich für die körperliche Ertüchtigung. Durch die Dehnung und das gleichmäßige Atmen hilft Yoga beim Einschlafen, wirkt Verspannungen entgegen und beruhigt. Meditationen und andere Rituale sorgen für eine positive Einstellung gegenüber dem Schlaf.

Quelle Fotos: www.unsplash.com

1 Kommentar

  1. Sandra Sandra
    17. Januar 2019    

    Danke für den schönen Beitrag und für die sinnvollen Tipps! Ich denke, ich sollte den schwarzen Tee nach der Pause weglassen und wieder etwas Sport treiben… und Baldrian sollte jeder für den Notfall zuhause haben. :o)

    Liebe Grüße, Sandra

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