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Kaliummangel: Ursachen, Symptome, Abhilfe

Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Es ist für zahlreiche Vitalfunktionen unerlässlich und trägt zur ordnungsgemäßen Funktion des Herzens, der Muskeln und der Nerven bei. Ein Kaliummangel äußert sich durch Symptome wie geistige Verwirrung, körperliche Schwäche, einen Anstieg des arteriellen Blutdrucks, diffuse Muskelschmerzen bis hin zu ausgeprägten Krämpfen. Nur wenige Betroffene wissen, dass sie an einem Mangel an Kalium leiden. Wie gut wissen Sie über dieses wichtige Mineral Bescheid? Hier finden Sie die Antworten.

Kalium trägt zur Regulierung des Wasserhaushalts bei

Richtig. Kalium unterstützt den Körper dabei, Wasser einzulagern oder es aus dem Körper zu leiten, indem es seine Ausscheidung verlangsamt oder stimuliert. Wird mehr Kalium ausgeschieden als dem Körper zugeführt, trocknen die Zellen aus, was sich durch Durst, Schwäche, Muskelkrämpfe und Herzrasen äußert. Ist hingegen die Kaliumaufnahme höher als der Verlust, dringt Wasser in das Innere der Zellen ein. In der Folge schwellen diese an, was zu Übelkeit, Ödemen und Kopfschmerzen führt.

Kalium ist unerlässlich für die Muskelkontraktion und die Weiterleitung der Nervenreize

Richtig. Etwa 90 % des im Körper vorhandenen Kaliums befinden sich im Zellinnern. Die Konzentration an intrazellularem Kalium wird durch ein ausgeklügeltes System an „Natrium-Kalium-Pumpen“ (Natrium-Kalium-ATPasen) aufrechterhalten, welche das Natrium aus der Zelle herauspumpen. Das beidseitige Ungleichgewicht von Kalium und Natrium in der Zellmembran führt zu einem Unterschied im elektrischen Potenzial (auch Membranpotenzial genannt). Dieses spielt eine wesentliche Rolle für die Übertragung von Nervenimpulsen und die Kontraktion der Muskeln, unter anderem des Herzmuskels – der meistbeanspruchte Muskel des Körpers.

Kalium unterstützt die Regulierung des Blutdrucks

Richtig. Ein Kaliummangel führt, im Gegensatz zu einem Natriummangel, zu einem Anstieg des arteriellen Blutdrucks. Die Wirksamkeit von Kalium zur Verringerung des Blutdrucks, insbesondere bei Hypertonikern, rechtfertigt eine erhöhte Zufuhr über die Ernährung. Dies ist klinisch erwiesen: Eine Ernährung, die reich an diesem Mineralstoff ist, ermöglicht es, durch eine zu salzreiche Ernährung ausgelösten Bluthochdruck zu regulieren.

Kalium trägt zum Ausgleich eines Säureüberschusses bei

Richtig. Kalium ist ein alkalisches Mineral, d. h., es hilft, den Säureüberschuss zu neutralisieren und den ph-Wert des Blutes aufrechtzuerhalten. Eine angemessene Kaliumzufuhr kann das Risiko für Osteoporose verringern.

Viele Menschen sind von der Gefahr eines Kaliummangels betroffen

Richtig. Besonders betroffen sind Personen, die an chronischen Verdauungsstörungen leiden und Kalium nicht richtig über den Darm aufnehmen können. Darüber hinaus sind Sportler gefährdet, die große Mengen dieses Minerals über den Schweiß ausscheiden. Des Weiteren sind Personen, die bestimmte Arzneimittel wie Diuretika, Laxativa oder Medikamente gegen Krebs einnehmen und folglich an Durchfall oder Erbrechen leiden, von einem erhöhten Risiko betroffen. Zu guter Letzt sind Personen, die eine große Menge an alkoholischen Getränken konsumieren, von der Gefahr eines Kaliummangels betroffen, da Alkohol die Ausscheidung von Kalium über den Urin beschleunigt.

Es gibt Gegenanzeigen für die Einnahme von Kalium

Richtig. Dazu zählen Niereninsuffizienz, Nebennierenrindeninsuffizienz (Addison-Krankheit), ausgeprägter Flüssigkeitsmangel des Organismus sowie die Einnahme von kaliumsparenden Diuretika.

Die schlagartige Einnahme einer hohen Dosis an Kalium kann zu plötzlichem Tod durch Herzstillstand führen

Richtig. Der unvermittelte und drastische Anstieg der Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkaliämie) kann tödliche Herzprobleme hervorrufen. Nahrungsergänzungsmittel mit Kalium sollten daher nicht einfach ohne Weiteres eingenommen werden.

Mit der Schale gekochte Ofenkartoffeln stellen die beste Kaliumquelle dar

Falsch. Dampfgegarter Mangold (906 mg/100 g) gilt als beste Kaliumquelle, mit großem Abstand vor mit der Haut gegessenen Kartoffeln (380 mg/100 g) oder frischen Bananen (360 mg/100 mg). Kalium kommt auch in Linsen, weißen Bohnen, getrockneten Datteln, Dörrpflaumen, Kastanien, Mandeln, Spinat und Bambussprossen vor.

Die empfohlene Tageszufuhr an Kalium beträgt 2 g täglich

Falsch. Die empfohlene Tageszufuhr liegt bei 5 – 6 g. Leider werden dem Körper über die moderne Ernährung lediglich 2 – 2,5 g zugeführt.

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