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Phosphatidylserin bei Gehirndegeneration


Gedächtnisstörungen, Demenz und alle Arten von Gehirndegeneration entstehen nicht über Nacht. Sie sind das Ergebnis jahrelanger allmählicher Verschlechterung des Hirngewebes. Dieser Abbau wird immer schlimmer – es sei denn, wir tun genug, um das Gehirn neu zu beleben.

Die wichtigsten Zellbausteine

Phosphatidylserin gehört zur Familie der Phospholipide, Hauptkomponenten der Membranen, die die Zellen des Körpers umgeben. Es durchdringt und regeneriert die Zellmembranen. In den Neuronen ist es am höchsten konzentriert. Der Organismus kann es synthetisieren, aber die Synthese ist komplex und erfordert einen gewissen Energieaufwand, den der Körper immer schwerer leisten kann, je älter er wird, also genau dann, wenn mit diesen Beschwerden verstärkt zu rechnen ist.

Altersbedingte Gedächtnisstörungen werden durch strukturelle Anomalien der Zellmembranen von Neuronen verursacht. Diese wiederum sind auf Änderungen in der Lipidzusammensetzung des Gehirns zurückzuführen. Diese Anomalien behindern den Fluss von Neurotransmittern zwischen dem Neuroneninneren und der äußeren Umgebung. Phosphatidylserin trägt dazu bei, die Integrität neuronaler Membranen wiederherzustellen. Es ist für die Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge unerlässlich.

Ein zu niedriger Phosphatidylserinspiegel im Gehirn geht mit einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen und des Gedächtnisses sowie mit dem Auftreten von Depressionen bis hin zum Burnout einher.

Gedächtnisstörungen:

Laut Arbeiten von Dr. Thomas Crook, dem Autor einer großen multizentrischen Studie an älteren Patienten, konnte die Fähigkeit von Phosphatidylserin bewiesen werden, die kognitive Uhr von Patienten mit schweren neurodegenerativen Erkrankungen um mehr als ein Jahrzehnt zurückzudrehen.

Die Arbeiten von Dr. Thomas Crook beziehen sich auf altersbedingte Gedächtnisprobleme und deren Zusammenhang mit Phosphatidylserin. Seine Forschungen haben gezeigt, dass die Fähigkeit, sich an Namen, Gesichter und Informationen zu erinnern und Neues zu lernen, Jahrzehnt für Jahrzehnt zurückgeht, und dass dieser kognitive Abbau eng mit dem Alter zusammenhängt. Das häufigste Problem ist die zunehmende Unfähigkeit, sich Namen zu merken. Dr. Crook führte eine klinische Studie an 149 Probanden im Alter von 50 bis 75 Jahren durch, um die Wirksamkeit von Phosphatidylserin zu testen. Eine Gruppe erhielt 12 Wochen lang 300 mg Phosphatidylserin, die andere ein Placebo.

Nach 3 Wochen wies die Phosphatidylserin-Gruppe deutlich bessere Ergebnisse bei einer Reihe von Tests auf, die sich auf das Gedächtnis für Namen, Telefonnummern und das Erkennen von Gesichtern bezogen. Nach 12-wöchiger Behandlung lautete das Ergebnis, dass Phosphatidylserin die Gedächtnisleistung um 50 % verbessert hatte.

Abbau der kognitiven Fähigkeiten:

Der kognitive Abbau ist eine allmähliche Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten, die oft dem Ausbruch der Alzheimer-Krankheit vorangeht. Phosphatidylserin hat eine nachhaltige Wirkung auf die kognitiven und verhaltensbezogenen Funktionen (Autonomie, verbesserter Schlaf, Initiative und Sozialverhalten).

Die jüngsten klinischen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der kognitive Abbau etwa um das vierzigste Lebensjahr herum einsetzt. Zur Verbesserung aller kognitiven Funktionen sollte die Phosphatidylserin zur Vorbeugung kognitiven Abbaus ab dem Alter von 40 Jahren eingenommen werden.

Demenz:

Demenz gehört zu den gefürchtetsten Krankheiten. Für den Betroffenen ist es eine schreckliche und beängstigende Diagnose, für ihre Familien eine Tragödie. Demenz wird zunehmend zum öffentlichen Gesundheitsproblem. Phosphatidylserin trägt dazu bei, das Risiko altersbedingter Demenz zu reduzieren

Die Studie von Delwaide et al.:
Dies war die erste konsequent durchgeführte Studie am Menschen. Sie erfolgte an 42 Patienten zwischen 65 und 91 Jahren, die an leichter oder mittelschwerer Altersdemenz vom Alzheimer-Typ litten. Diese Patienten erhielten 6 Wochen lang dreimal täglich eine Kapsel mit 100 mg in Öl gelöstem Phosphatidylserin.

Drei Tests (Crichton-Skala, Peri-Skala und ein Barrage-Test) wurden zu Beginn und am Ende der Behandlung sowie 3 Wochen nach dem Absetzen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung auf der Peri-Skala.

Andere Vorzüge von Phosphatidylserin:

Anti-Depressivum:
Menschen, die an Depressionen leiden, weisen eine unzureichende Durchblutung einiger Hirnregionen auf, die mit einem geringen Phosphatidylserinspiegel einhergeht. Diese unzureichende Zufuhr wirkt sich auch auf den Neurotransmittergehalt aus, der mit der Stimmung des Gehirns zusammenhängt. Die Forschung hat gezeigt, dass Phosphatidylserin die Schwere von Depressionen durch Linderung der Symptome reduziert (1). Phosphatidylserin kann sogar bei Burnout eine kompensierende Rolle spielen.

Burnout:

Es gibt viele körperliche und psychische Manifestationen des Burnout-Syndroms: Konzentrationsschwierigkeiten, Unentschlossenheit, mangelnde Motivation, Gedächtnisstörungen, Unruhe, Angst, Verlust der moralischen und intellektuellen Fähigkeiten. Dies ist keine psychotische Störung, sondern eine Erkrankung, die bei chronischem Stress oder Überlastung auftritt: Die Person gibt sich auf oder erleidet Nervenzusammenbrüche.

Zu den Ursachen gehört unter anderem unzureichende Zufuhr. Phosphatidylserin, das vom Körper direkt verwendet werden kann, sorgt für eine gute Weiterleitung von Nervenenergie im Gehirn und im sympathischen Nervensystem, das den Stress beeinflusst.

Phosphatidylserin und Sport: eindrucksvolle Verbesserung der sportlichen Leistung

Es hat sich gezeigt, dass Phosphatidylserin Muskelschäden reduziert und die hormonelle Reaktion auf intensives Sporttraining verbessert.

Für diejenigen, die gern hart trainieren, ist Phosphatidylserin sehr nützlich, weil es die Erholung beschleunigt und die schädlichen Auswirkungen übermäßigen Trainings reduzieren hilft. Bei intensivem körperlichem Training reagiert der Körper auf die Belastung durch eine Erhöhung der Konzentrationen von Cortisol, welches die Leistung tendenziell beeinträchtigt.

Ferner konnte gezeigt werden, dass die ergänzende Zufuhr von Phosphatidylserin den VO2max (die maximale Menge an Sauerstoff, die eine Person während intensiver Anstrengung verbrauchen kann) erhöht und dadurch eine signifikante Erhöhung der Trainingszeit vor Erreichen des Erschöpfungspunkts ermöglicht (2).

Optimierung der Phosphatidylserin-Therapie:

Ziel für alle: Wiederherstellung der normalen Gehirnfunktion, die durch heutige Lebensstile beeinträchtigt wird.

Bei den meisten Patienten dauert es etwa 28 Tage, bevor eine spürbare Verbesserung eintritt, und es bedarf eines weiteren Monats zu ihrer Stabilisierung. Es wird empfohlen, Phosphatidylserin langfristig einzunehmen, um von einer angemessenen täglichen Zufuhr zu profitieren.

Es wird oral eingenommen, schnell resorbiert und überwindet leicht die Blut-Hirn-Schranke, um in das Gehirn zu gelangen, wo es auf die Zellmembranen einwirkt und zu ihrer Regeneration beiträgt.

Die Dosis von 300 mg pro Tag ist für Ihre Zellmembranen ausreichend. Danach können Sie auf eine Stabilisierungsdosis von 100 mg täglich heruntergehen. Eine Dosis von 100 mg pro Tag ist ausreichend für Menschen zwischen 40 und 60 Jahren, die noch nicht unter Gedächtnisproblemen leiden und Phosphatidylserin vorbeugend einnehmen.

Ältere Menschen, die unter einer deutlichen altersbedingten Verschlechterung des Gedächtnisses leiden, können auf lange Sicht 300 mg pro Tag zu sich nehmen.

Cyrielle K, Ihre NutriLife-Apothekerin

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