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Schnelligkeit, Kraft oder Ausdauer – auf die Energiequelle kommt es an!

sport-ballUnser Körper funktioniert dank der in den Nahrungsmitteln enthaltenen Kalorien. Diese Kalorien stammen aus dem Zucker, den Proteinen und den Fetten, die, sobald sie verdaut sind, Energiereserven in unserem Gewebe bilden. Auf Grundlage dieser Reserven produzieren wir ein Molekül, ohne welches wir nicht in der Lage wären, auch nur die geringste Bewegung auszuführen: Adenosintriphosphat (ATP) – es versorgt die Muskelzellen mit der für ihre Kontraktion notwendigen Energie.

Was ist ATP?

Das Molekül ATP ist mit einer Batterie vergleichbar. Im Laufe einer körperlichen Anstrengung entlädt sich die Batterie. Sie muss schnell wieder geladen werden, denn die ATP-Mengen sind derart gering, dass sie nur für das Ausführen einiger weniger Gesten oder für ein paar Schritte reichen. Es existieren drei biochemische Verfahren, mittels derer ATP neu gebildet werden kann. Welches Verfahren tatsächlich genutzt wird, hängt stark mit der Art der Bewegung zusammen. Je nach Dauer und Intensität der Betätigung dominiert ein Weg der Energiegewinnung – die anderen kommen jedoch nicht gänzlich zum Stillstand.

Schnelligkeit, Kraft oder Ausdauer – jede Anstrengung besitzt ihre Energiequelle

SCHNELLIGKEIT – Anaerobes alaktazides System: kurze, explosive Belastungen für 1 bis 8 Sekunden (100-m-Sprint, 50-m-Schwimmen, Hantelbewegungen, Springen, Werfen, Ski-Abfahrt)

Dieses System nutzt lokale Reserven von ADP und PC (Phosphokreatin oder Kreatinphosphat), welche die Rohstoffe von ATP darstellen. Es funktioniert ohne Sauerstoff und produziert keine Milchsäure. Die Leistung der anaeroben alaktaziden Energiebereitstellung hängt von der Menge des in der Skelettmuskulatur eingelagerten Kreatinphosphates ab.

KRAFTAUSDAUER – Anaerobes laktazides System: intensive Belastungen für einen Zeitraum von 30 Sekunden bis 3 Minuten (Gymnastik, 400-800-m-Mittelstreckenlauf, 100-200-m-Schwimmen, Kampfsport)

Bei dieser Art der Energiegewinnung wird Glukose oder Glykogen (aus der Leber oder den Muskeln) ohne Sauerstoff umgewandelt. Dabei wird Milchsäure gebildet, welche in der Folge in Laktat und Wasserstoffionen aufgespaltet wird. Letztere sind für die Übersäuerung der Muskeln und somit für das Brennen bei Belastungen verantwortlich. Die Muskelazidose (Übersäuerung) beeinträchtigt die Effizienz der Energiegewinnung. Um die Funktion des anaeroben laktaziden Systems zu verbessern, gilt es, die Übersäuerung zu stoppen. Zudem ist es unerlässlich, die Wiederverwertung der Milchsäure effizienter zu gestalten.

AUSDAUER – Aerobes System: lange dauernde Belastungen geringer Intensität (Langlaufen, Marathon, Triathlon)
Dieses System benötigt eine konstante Sauerstoffzufuhr. Das Molekül ATP wird kontinuierlich mittels Kohlenhydraten oder Nahrungsfetten regeneriert, wodurch die Muskelkontraktion bei Ausdauerbelastungen aufrechterhalten wird. Ob bevorzugt Kohlenhydrate oder Fette verwertet werden, hängt von der Dauer der Anstrengung ab. Bei einer Belastung von weniger als 30 Minuten greift der Körper eher auf Kohlenhydrate zurück, danach werden die Fette genutzt. Die Ausbeute der aeroben Energiegewinnung hängt unter anderem von der Fähigkeit des Körpers ab, den in der Luft enthaltenen Sauerstoff aufzunehmen, zu transportieren und – vor allem – ihn zu nutzen.

Mehr Leistung im Sport durch Nahrungsergänzungsmittel

Kreatin ist an der anaeroben alaktaziden Energiebereitstellung beteiligt, welche eine bedeutende Rolle für die Mobilisierung von Schnellkraft spielt. Die Zufuhr von Kreatin trägt dazu bei, den Gehalt an Phosphokreatin (PC) in den Skelettmuskeln zu erhöhen und die Leistungsfähigkeit bei kurzen, intensiven Anstrengungen wie im Sprint, Hanteltraining oder bei wiederholtem Werfen zu steigern. Dank der im Vergleich zu anderen Energiequellen praktisch unmittelbaren Verfügbarkeit von PC arbeiten die Muskeln mit viel mehr Explosivität, besonders zu Beginn des Trainings.

Kalium ist ein alkalischer (basischer) Mineralstoff, der die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushaltes im Körper unterstützt. Es beugt Krämpfen vor, besonders bei Sportlern, die eine streng salzarme Ernährung befolgen.

Inosin fördert die Fähigkeit der roten Blutkörperchen, Sauerstoff zu transportieren, indem es den Übergang der sauerstoffreichen Form von Hämoglobin in seine sauerstofffreie Form beschleunigt. Dank Inosin produzieren die Muskeln ATP effizienter und in größeren Mengen, wodurch diese selbst bei Sauerstoffmangel einwandfrei funktionieren. Apnoe-Taucher, Langläufer, Radfahrer und Marathonläufer machen sich diese Eigenschaft zunutze.






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