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Vorzeitige Hautalterung: Diese Lebensmittel erhalten Ihre Haut jugendlich

hautalterungWarum wird unsere Haut im Laufe der Zeit dünner, trockener, fleckig, faltig, weniger elastisch und verheilt langsamer? Schuld daran sind die viel zitierten freien Radikale, die auf ein hormonelles Ungleichgewicht, Stress, Rauchen, Verschmutzung und Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind.

Solange wir jung und gesund sind, besitzt unsere Haut ein effektives internes Abwehrsystem, welches eine Reihe von Antioxidantien enthält, die diese schädlichen und für die Hautalterung verantwortlichen Substanzen abfangen und neutralisieren können. Mit zunehmendem Alter wird dieses antioxidative Schutzystem der Haut schwächer. Unsere Haut benötigt daher eine erhöhte Zufuhr an natürlichen Antioxidantien, die ihr als Schutzschild dienen.

Wie schädigen freie Radikale die Haut?

Im Laufe der Zeit oder aufgrund des Lebensstils werden die antioxidativen Systeme der Haut immer weiter zurückgedrängt. Gebündelte Angriffe freier Radikaler führen in der Folge zu Entzündungen der Hautzellen. Diese Entzündungen schädigen die Hautstruktur, indem sie gefährliche Enzyme (Metalloproteasen) aktivieren, welche langsam, aber sicher die Hautmatrix zerstören. Diese Enzyme sind es, die auf lange Sicht zu tiefen Falten und zu ernsthaften Schädigungen der Haut führen.

Als Antwort auf die Entzündung sammeln sich nach und nach die für die Produktion von Melanin (braunes Pigment, das der Haut ihre Farbe verleiht) verantwortlichen Zellen an bestimmten Stellen des Gesichts. Braune Flecken, sogenannte Altersflecken, bilden sich an der Hautoberfläche. Die kleinen Blutgefäße, die die Haut versorgen, werden ihrerseits empfindlicher, bis sie schließlich bersten und zur Entstehung von rötlich-violetten, verzweigten Gebilden führen. Es kommt zu einer Vergrößerung der Poren sowie zu einem starken und unregelmäßigen Austrocknen der Hautoberfläche.

Wer ist besonders von der vorzeitigen Alterung der Haut betroffen?

  • Menschen, die im Freien arbeiten oder in hochgelegenen Gebieten oder Regionen mit ganzjährig starker Sonneneinstrahlung wohnen, sind besonders von vorzeitiger Hautalterung gefährdet. Dasselbe gilt für Menschen, die ständigen Temperaturschwankungen oder UV-Strahlung ausgesetzt sind.
  • Raucher, Personen, die wiederholt strenge Diäten halten, Spitzensportler sowie Menschen mit heller, trockener oder dünner Haut unterliegen ebenfalls einem erhöhten Risiko.
  • Frauen, die abrupten Schwankungen ihres Spiegels an Sexualhormonen (Stimulation der Eierstöcke zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, Mehrlingsschwangerschaften, Hormonersatztherapie, Prämenopause) unterworfen waren, weisen ebenfalls vorzeitige Anzeichen der Hautalterung auf.
  • Genetisch vorbelastete Menschen mit seltenen Hauterkrankungen wie Akrogerie (Gottron-Syndrom) oder Progerie leiden bereits in jungen Jahren unter den Symptomen einer Hautatrophie.

Wie stärke ich mein antioxidatives Abwehrsystem gegen vorzeitige Hautalterung?

Bestimmte Lebensmittel stärken die antioxidative Kraft der Haut und schützen so ihre Struktur, ihre Strahlkraft und Ebenmäßigkeit. Polyphenole, spezifische Enzyme (Superoxiddismutase, Katalase, Glutathionperoxidase), Spurenelemente (Selen, Zink) und Vitamine (Vitamin A, Vitamin E, Vitamin C) schützen die Haut wie ein Schild vor dem vorzeitigen Älterwerden.

Melonen sind von Natur aus reich an Superoxiddismutase. Dieses Enzym neutralisiert Singulett-Sauerstoff, das gefährlichste unter den freien Radikalen. Singulett-Sauerstoff steht am Ursprung der Reaktionskette aller freien Radikale, welche die Haut von innen und von außen schädigen.

Rote Paprikas, Kiwis und Orangen enthalten viel Vitamin C, welches die Wirkung von Superoxiddismutase verstärkt. Zudem fördert es die Bildung von Kollagen, einem der Hauptbestandteile des Stützgewebes der Haut. Vitamin C trägt darüber hinaus dazu bei, durch Sonneneinstrahlung oder das Altern bedingte Pigmentflecken aufzuhellen.

Die Polyphenole der Traube und des Granatapfels schützen das Vitamin C vor seiner Zerstörung und verstärken es in seiner Wirkung. Sie verhindern zudem die schädliche Wirkung der Metalloproteinasen (Kollagenase, Elastase, Hyaluronidase) und verringern auf diese Weise deutlich die Zerstörung des Hautgewebes. Außerdem bremsen Polyphenole die Überproduktion des Pigments, das der Haut ihre unregelmäßige Färbung verleiht.

Vitamin A, das in großen Mengen in Geflügelinnereien, Karottensaft und Süßkartoffeln enthalten ist, beschleunigt die Erneuerung der Hautzellen. Einerseits erhöht es den Gehalt der Dermis an Kollagen und Elastin, welche die Widerstandskraft und die Elastizität der Haut erhöhen. Andererseits steigert es den Anteil an Glykosaminoglykanen, darunter besonders Hyaluronsäure, die für die Feuchtigkeitsversorgung des Hautgewebes eine wichtige Rolle spielt.

Weizenkeimöl ist außergewöhnlich reich an Vitamin E, welches die Zellmembranen der Haut schützt. Es stärkt die Hautbarriere und hemmt den Feuchtigkeitsverlust der Haut über die Hornschicht. Dadurch trägt Vitamin E dazu bei, das alterungsbedingte Austrocknen der Haut zu verhindern.

Paranüsse sind die beste Selen-Quelle. Sie erweisen sich als exzellente Radikalfänger und beschleunigen die Synthese von Kollagen- und Elastinfasern, den grundlegenden Strukturproteinen der Haut.

Austern enthalten mehr Zink als jedes andere Lebensmittel. Zink stimuliert das Wachstum der Dermiszellen und fördert so die Hauterneuerung. Das Spurenelement beschleunigt auf diese Weise die oberflächliche Wundheilung.

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